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Pluralismus und Globalisierung

Toleranz in der zusammenwachsenden Welt

In der zusammenwachsenden Welt des 21. Jahrhunderts stoßen immer öfter Menschen mit vollkommen unterschiedlichen Lebensgestaltungen und Wertvorstellungen aufeinander und ringen um die Grenzen dessen, was sie bereit sind zu ertragen. Die aus der jüdisch-christlichen Tradition und dem Humanismus erwachsenen Werte und Normen, in denen die westlichen, freiheitlichen Gesellschaften wurzeln, sind für viele nicht mehr selbstverständlich. Zugleich erleben Einwanderer aus Gesellschaften anderer Kulturen und Religionen die westliche Welt mit der längst vollzogenen Trennung von geistlicher und weltlicher Macht als Bedrohung ihrer Lebenskonzepte. Je stärker eine offene Gesellschaft zur Toleranz unterschiedlicher Lebensentwürfe herausgefordert wird, umso wichtiger wird die Frage nach dem, was gelten soll und was sie tolerieren muss. Toleranz kann gelingen, wo die Gesellschaft über ihre Grundwerte diskutiert. Das christliche Welt- und Werteverständnis leistet dazu einen grundlegenden Beitrag.

 

» Um tolerant zu sein, muß man die Grenzen dessen, was nicht tolerierbar ist, festlegen.«
Umberto Eco (DIE ZEIT, 5. November 1993) Beitrag. 


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2001
11. September 2001
2005
Die neue religöse Mischung